Datenschutzerklärung für die App „Munitionsdatenbank Dresdner Sprengschule”
A. Verantwortlicher und Kontaktdaten
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung [EU] 2016/679, nachfolgend „DSGVO”) ist:
Dresdner Sprengschule GmbH
Heidenschanze 6-8
D - 01189 Dresden
Telefon: +49 351 430 59 - 0
Fax: +49 351 430 59 - 59
E-Mail: info@sprengschule-dresden.de
Geschäftsführer: Markus Fricke, Jörg Rennert
Datenschutzbeauftragter:
[Sofern ein Datenschutzbeauftragter gemäß Art. 37 DSGVO i. V. m. § 38 BDSG bestellt ist:]
[Name des/der Datenschutzbeauftragten] E-Mail: [E-Mail-Adresse] Telefon: [Telefonnummer]
[Alternative, sofern kein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss:]
Für datenschutzrechtliche Anfragen wenden Sie sich bitte an: info@sprengschule-dresden.de
B. Geltungsbereich und Gegenstand dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Nutzung unserer mobilen Anwendung (nachfolgend „App”) zur Identifikation von Fundmunition und deren Zündern, die über den Apple App Store (iOS) und den Google Play Store (Android) zum Download bereitsteht, sowie für die damit verbundene Webplattform zur Registrierung und Kontoverwaltung.
Sie informiert Sie gemäß Art. 13 DSGVO umfassend darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der App und der Webplattform verarbeiten. Die Informationspflicht aus Art. 13 DSGVO soll Sie von Beginn an in die Lage versetzen, bestimmen und einschätzen zu können, wer was wann über Sie weiß.
Die App richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen (insbesondere Behörden), die im Bereich der Kampfmittelräumung, des Sprengwesens oder verwandter Tätigkeitsfelder arbeiten oder anderweitig mit Fundmunition in Berührung kommen.
Hinweis zum Download über App Stores: Der Download unserer App aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store setzt eine Registrierung beim jeweiligen Store-Betreiber voraus und löst eine eigenständige Datenverarbeitung durch Apple Inc. (Cupertino, USA) bzw. Google LLC (Mountain View, USA) aus (z. B. Download-Statistik, Account-Verknüpfung, Zahlungsabwicklung). Für diese Verarbeitung ist der jeweilige Store-Betreiber allein verantwortlich. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung des jeweiligen Store-Betreibers.
C. Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, Zwecke und Rechtsgrundlagen
I. Registrierungsdaten (Nutzerkonto)
Die Nutzung der App setzt die Erstellung eines Nutzerkontos über unsere Webplattform voraus. Im Rahmen der Registrierung werden je nach gewähltem Kundentyp die folgenden personenbezogenen Daten erhoben:
1. Bei allen Kundentypen (Organisation, Unternehmen, Privatperson):
- Vor- und Nachname des Mandantenadministrators (d. h. der Person, die den Zugang erstellt)
- E-Mail-Adresse des Mandantenadministrators
- Anschrift (einschließlich Land)
- Telefonnummer (freiwillige Angabe)
2. zusätzlich bei Kundentyp „Organisation”:
- Name der Organisation
3. zusätzlich bei Kundentyp „Unternehmen”:
- Firmenname einschließlich Rechtsform
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
4. zusätzlich bei Kundentyp „Privatperson”:
- Anschrift einschließlich Land
Zwecke der Verarbeitung:
Zweck | Rechtsgrundlage |
|---|---|
Begründung und Durchführung des Vertragsverhältnisses (Bereitstellung der App-Funktionalitäten) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
Verwaltung des Nutzerkontos und Authentifizierung | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
Rechnungsstellung und Abonnementverwaltung | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten (§ 147 AO, § 257 HGB) | Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO |
Kommunikation zu Neuigkeiten und Marketing-Informationen (nur bei gesondert erteilter Einwilligung) | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO |
Zur Rechtsgrundlage im Einzelnen:
Die Verarbeitung zur Vertragsdurchführung (Punkte 1–3) erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung eines Vertrages bzw. Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen).
Die Verarbeitung der USt-IdNr. und der Rechnungsdaten zum Zweck der Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Verpflichtungen erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, insbesondere §§ 14, 14a UStG, § 147 AO, § 257 HGB).
Die Zusendung von Neuigkeiten und Marketing-Informationen erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer gesondert erteilten Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Erteilung dieser Einwilligung ist freiwillig und hat keinen Einfluss auf den Vertragsschluss oder die Nutzungsmöglichkeit der App. Art. 7 Abs. 4 DSGVO erfordert, dass die Erfüllung eines Vertrags nicht von einer Einwilligung in eine Verarbeitung abhängig gemacht wird, die für die Vertragserfüllung nicht erforderlich ist. Die Marketing-Einwilligung wird daher als separate, nicht vorausgefüllte Opt-in-Erklärung im Registrierungsprozess eingeholt und ist von den übrigen Erklärungen klar zu unterscheiden (Art. 7 Abs. 2 S. 1 DSGVO).
Widerrufsrecht: Sie können Ihre Marketing-Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Der Widerruf kann per E-Mail an info@sprengschule-dresden.de, über den Abmeldelink in jeder Marketing-Nachricht oder über die Kontoeinstellungen auf der Webplattform erfolgen. Der Widerruf ist so einfach wie die Erteilung der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 S. 4 DSGVO).
II. Gerätekennungen (Device-ID)
Bei der Nutzung der App wird eine von Apple (IDFV - Identifier for Vendors) bzw. Google generierte, gerätespezifische Kennung (nachfolgend „Device-ID”) verarbeitet. Da diese Kennung Ihrem Nutzerkonto zugeordnet wird, handelt es sich um ein personenbezogenes Datum im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO, der ausdrücklich „Online-Kennungen” als Beispiel für identifizierende Zuordnungskennungen benennt.
Zwecke der Verarbeitung:
- Zuordnung des Endgeräts zum Nutzerkonto zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktionalität der App
- Ermöglichung der Offline-Datensynchronisation zwischen Endgerät und Server
- Lizenzvalidierung (Überprüfung des aktiven Abonnements)
Rechtsgrundlage:
Die Verarbeitung der Device-ID ist zur Vertragserfüllung erforderlich und erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Zum Zugriff auf die Endeinrichtung (§ 25 TDDDG):
Der Zugriff auf die in der Endeinrichtung des Endnutzers gespeicherte Device-ID stellt einen Zugriff im Sinne des § 25 Abs. 1 TDDDG (Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei digitalen Diensten) dar. Die Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG ist gemäß § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG nicht erforderlich, da der Zugriff auf die Device-ID unbedingt erforderlich ist, damit wir Ihnen den von Ihnen ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst (Identifikation von Fundmunition mittels App-Funktionalitäten einschließlich Offline-Synchronisation) zur Verfügung stellen können.
Erläuterung: Ohne die Device-ID können die lokal auf Ihrem Endgerät gespeicherten Identifikationsdaten nicht mit dem Server synchronisiert und Ihr Abonnement nicht dem verwendeten Gerät zugeordnet werden. Eine session-basierte Authentifizierung allein ist technisch nicht ausreichend, da die App auch im Offline-Modus funktionsfähig sein muss und die lokal gespeicherten Daten bei erneuter Internetverbindung automatisch synchronisiert werden.
III. Technische Hintergrunddienste (Datensynchronisation unter Android)
Auf Android-Geräten verwenden wir einen technischen Hintergrunddienst, der ausschließlich der Sicherstellung der Aktivität bei der Datensynchronisation dient. Dieser Dienst wird als systeminterne Hintergrund-Aktivität ausgeführt und nutzt dazu eine vom Betriebssystem (Android) vorgeschriebene Benachrichtigung (sogenannte „Foreground Service Notification”). Diese Benachrichtigung ist rein technischer Natur und enthält keine personenbezogenen Inhalte. Sie wird nicht über externe Push-Dienste (z. B. Firebase Cloud Messaging) übermittelt und dient ausschließlich der stabilen Bereitstellung der App-Funktionalitäten auf Android-Geräten.
Rechtsgrundlage:
- § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG (unbedingt erforderlich zur Bereitstellung des vom Nutzer gewünschten digitalen Dienstes)
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung)
IV. Crash-Reporting (Fehlerberichterstattung)
Bei einem Absturz oder einer schwerwiegenden Fehlfunktion der App werden über die standardmäßigen Crash-Reporting-Mechanismen der jeweiligen Plattform (Apple App Store Connect / Google Play Console) technische Fehlerdaten übermittelt.
Verarbeitete Datenkategorien (nach Angaben der Plattformbetreiber):
- Gerätetyp, Betriebssystemversion, App-Version
- Zeitpunkt des Absturzes
- Stack-Trace (technische Fehlerprotokolldaten)
- Allgemeine Geräteinformationen (z. B. Speicherauslastung)
Die Crash-Reports werden uns von Apple bzw. Google in aggregierter und pseudonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Wir erhalten hierbei keinen Zugriff auf unmittelbar identifizierende Einzeldaten (wie Name, E-Mail-Adresse oder Account-Kennung). Eine Re-Identifizierung einzelner Nutzer anhand der uns übermittelten Crash-Daten ist uns mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht möglich.
Hinweis: Auch wenn die uns übermittelten Daten in aggregierter/pseudonymisierter Form vorliegen, behandeln wir diese vorsorglich als personenbezogene Daten, da eine Re-Identifizierung durch den Plattformbetreiber technisch nicht ausgeschlossen werden kann.
Zweck der Verarbeitung:
- Fehlerbehebung und Sicherstellung der technischen Stabilität der App
- Kontinuierliche Verbesserung der App-Funktionalität
Rechtsgrundlage:
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Wahrung berechtigter Interessen)
Berechtigtes Interesse und Interessenabwägung: Unser berechtigtes Interesse besteht in der Sicherstellung der technischen Stabilität und der kontinuierlichen Verbesserung unserer App, die der Identifikation sicherheitsrelevanter Fundmunition dient. Ein stabiler und fehlerfreier Betrieb liegt auch im Interesse der Nutzer, die auf die zuverlässige Funktionalität der App bei der Arbeit mit Fundmunition angewiesen sind. Dem stehen die Interessen der Nutzer an der Nichtverarbeitung gegenüber, die jedoch aufgrund der Pseudonymisierung/Aggregierung der Crash-Daten nur geringfügig beeinträchtigt werden. Im Ergebnis überwiegen unsere berechtigten Interessen die Interessen der betroffenen Personen an der Nichtverarbeitung.
Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen diese Verarbeitung Widerspruch einzulegen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Darüber hinaus können Sie das Crash-Reporting auf Betriebssystemebene in den Geräteeinstellungen deaktivieren:
- iOS: Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Analyse & Verbesserungen → „iPhone-Analyse teilen” deaktivieren
- Android: Einstellungen → Google → Nutzung & Diagnose → deaktivieren
D. Empfänger der Daten und Auftragsverarbeitung
Gemäß Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO informieren wir Sie über die Empfänger bzw. Kategorien von Empfängern Ihrer personenbezogenen Daten:
I. Hosting
netcup GmbH Emmy-Noether-Straße 10, 76131 Karlsruhe, Deutschland
Funktion: Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO Zweck: Bereitstellung der Serverinfrastruktur (Hosting des App-Backend-Systems und der Webplattform) Verarbeitungsort: Rechenzentren in Deutschland (kein Drittlandtransfer) Rechtsgrundlage der Weitergabe: Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung)
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 Abs. 3 DSGVO wurde geschlossen.
II. Zahlungsabwicklung
Stripe Payments Europe, Ltd. 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland
Funktion: Eigenverantwortlicher Empfänger / teilweise Auftragsverarbeiter Zweck: Abwicklung von Zahlungsvorgängen im Zusammenhang mit dem Abonnement Verarbeitete Daten: Zahlungsinformationen (Kreditkartendaten, IBAN), Name, E-Mail-Adresse, Transaktionsdaten Rechtsgrundlage der Weitergabe: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Zahlungsabwicklung als vertragliche Nebenleistung)
Drittlandtransfer: Stripe Payments Europe, Ltd. kann im Rahmen der konzerninternen Zusammenarbeit personenbezogene Daten an die Stripe, Inc. (USA) übermitteln. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 (Durchführungsbeschluss [EU] 2023/1795) für das EU-US Data Privacy Framework gemäß Art. 45 Abs. 1 DSGVO, soweit der US-Empfänger unter dem Framework zertifiziert ist. Stripe, Inc. ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Auf der Grundlage dieses Angemessenheitsbeschlusses können personenbezogene Daten ohne zusätzliche Datenschutzgarantien an zertifizierte US-Unternehmen übermittelt werden.
Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Stripe entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von Stripe.
III. Plattformbetreiber (Crash-Reporting)
Apple Inc. (Cupertino, USA) bzw. Google LLC (Mountain View, USA)
Funktion: Eigenverantwortliche Empfänger Zweck: Bereitstellung aggregierter/pseudonymisierter Crash-Reports an uns als App-Anbieter Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Fehlerbehebung) Drittlandtransfer: Da Apple Inc. und Google LLC ihren Sitz in den USA haben, kann eine Datenverarbeitung in den USA stattfinden. Diese erfolgt auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission vom 10.07.2023 gemäß Art. 45 Abs. 1 DSGVO. Sowohl Apple als auch Google sind unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
IV. Keine weiteren Empfänger
Über die vorstehend genannten Empfänger hinaus werden Ihre personenbezogenen Daten nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, wir sind gesetzlich dazu verpflichtet (z. B. Übermittlung an Finanzbehörden im Rahmen steuerrechtlicher Pflichten, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
E. Übermittlung an Drittländer
Soweit personenbezogene Daten an Empfänger in den USA übermittelt werden (Stripe, Inc.; Apple Inc.; Google LLC), erfolgt dies auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 für das EU-US Data Privacy Framework (Durchführungsbeschluss [EU] 2023/1795, ABl. L 231 vom 20.09.2023, S. 118–229) gemäß Art. 45 Abs. 1 DSGVO. In diesem Beschluss stellt die Kommission fest, dass die USA ein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten gewährleisten, die an Organisationen übermittelt werden, die in der vom US-Handelsministerium geführten „Data Privacy Framework List” aufgeführt sind.
Eine Kopie des Angemessenheitsbeschlusses ist abrufbar unter: ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_23_3752
Sollte der Angemessenheitsbeschluss zukünftig durch den EuGH für ungültig erklärt oder durch die Kommission widerrufen werden, werden wir unverzüglich alternative geeignete Garantien (insbesondere Standardvertragsklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) implementieren und diese Datenschutzerklärung entsprechend aktualisieren.
F. Speicherdauer und Löschung
Gemäß Art. 13 Abs. 2 lit. a DSGVO informieren wir Sie über die Dauer der Speicherung bzw. die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer:
Datenkategorie | Speicherdauer / Kriterium |
|---|---|
Registrierungsdaten (Name, E-Mail, Anschrift) | Für die Dauer des Vertragsverhältnisses. Nach Vertragsbeendigung (Kündigung oder Account-Löschung) unverzügliche Löschung, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. |
Rechnungsdaten (einschl. USt-IdNr.) | 8 Jahre ab Ende des Kalenderjahres der Rechnungsstellung (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 AO; § 257 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 4 HGB; § 14b Abs. 1 UStG) |
Device-ID | Für die Dauer der aktiven Zuordnung des Endgeräts zu Ihrem Nutzerkonto. Bei Abmeldung des Geräts, Entfernung der Gerätezuordnung oder Account-Löschung wird die Zuordnung unverzüglich gelöscht. |
Crash-Reports | Die aggregierten/pseudonymisierten Crash-Reports werden von uns maximal 12 Monate gespeichert und anschließend gelöscht. Die Speicherdauer bei Apple/Google richtet sich nach deren jeweiliger Datenschutzerklärung. |
Marketing-Einwilligungsdaten | Bis zum Widerruf der Einwilligung. Nach Widerruf wird die Einwilligungsdokumentation (Nachweis der erteilten Einwilligung gemäß Art. 7 Abs. 1 DSGVO) für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen bzw. bis zum Ablauf etwaiger Verjährungsfristen aufbewahrt (max. 3 Jahre ab Ende des Kalenderjahres des Widerrufs). |
Proaktive Löschung: Wir überprüfen die Erforderlichkeit der Datenspeicherung in regelmäßigen Abständen. Sobald personenbezogene Daten für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen, werden sie unverzüglich gelöscht (Art. 17 Abs. 1 lit. a DSGVO; Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO – Grundsatz der Speicherbegrenzung).
G. Löschung Ihres Nutzerkontos
Sie können die Löschung Ihres Nutzerkontos und aller damit verbundenen personenbezogenen Daten jederzeit veranlassen:
- In der App: Über das Menü „Einstellungen” → „Konto löschen” [Hinweis: Diese Funktion wird bis zum [Datum] implementiert.]
- Auf der Webplattform: Über die Kontoverwaltung → „Konto löschen”
- Per E-Mail: Durch formlose Mitteilung an info@sprengschule-dresden.de
Nach Eingang Ihres Löschbegehrens werden alle zu Ihrem Nutzerkonto gespeicherten personenbezogenen Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht, soweit nicht gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (in diesem Fall erfolgt eine Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 Abs. 1 lit. c DSGVO bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist).
H. Ihre Rechte als betroffene Person
Ihnen stehen gemäß Art. 13 Abs. 2 lit. b bis d DSGVO folgende Rechte zu:
I. Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
Sie haben das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden und, sofern dies der Fall ist, auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und die in Art. 15 Abs. 1 DSGVO aufgeführten Informationen.
II. Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
Sie haben das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten oder die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten zu verlangen.
III. Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
Sie haben das Recht, die unverzügliche Löschung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen, sofern einer der in Art. 17 Abs. 1 DSGVO genannten Gründe zutrifft, beispielsweise wenn die Daten für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig sind.
IV. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
Sie haben unter den in Art. 18 Abs. 1 DSGVO genannten Voraussetzungen das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
V. Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder auf einem Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) beruht und mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
VI. Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies betrifft im Rahmen dieser App insbesondere die Verarbeitung im Zusammenhang mit dem Crash-Reporting.
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
VII. Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung (insbesondere in die Marketing-Kommunikation) jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
VIII. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte
Dr. Juliane Hundert
Maternistraße 17
01067 Dresden
Postfach 11 01 32
01330 Dresden
Telefon: 0351 85471-101
E-Mail: post@sdtb.sachsen.de
I. Geltendmachung Ihrer Rechte
Zur Ausübung Ihrer vorstehend genannten Rechte können Sie sich jederzeit an uns wenden. Gemäß Art. 12 Abs. 2 DSGVO erleichtern wir Ihnen die Ausübung Ihrer Rechte:
Per E-Mail: info@sprengschule-dresden.de
Per Post: Dresdner Sprengschule GmbH, Heidenschanze 6-8, 01189 Dresden
Wir werden Ihr Anliegen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb eines Monats nach Eingang bearbeiten (Art. 12 Abs. 3 DSGVO). In komplexen Fällen oder bei einer Vielzahl von Anträgen kann diese Frist um weitere zwei Monate verlängert werden, worüber wir Sie unter Angabe der Gründe innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags informieren werden (Art. 12 Abs. 3 S. 2 DSGVO).
J. Bereitstellungspflicht und Folgen der Nichtbereitstellung
Gemäß Art. 13 Abs. 2 lit. e DSGVO informieren wir Sie darüber, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für einen Vertragsabschluss erforderlich ist:
Daten | Pflicht zur Bereitstellung | Folgen der Nichtbereitstellung |
|---|---|---|
Name, E-Mail-Adresse, Anschrift des Mandantenadministrators | Vertraglich erforderlich (zur Begründung und Durchführung des Nutzungsvertrags) | Kein Vertragsschluss und keine Nutzung der App möglich |
USt-IdNr. (bei Unternehmen) | Gesetzlich vorgeschrieben (§§ 14, 14a UStG für ordnungsgemäße Rechnungsstellung) | Keine ordnungsgemäße Rechnungsstellung möglich; ggf. kein Vertragsschluss als Unternehmenskunde |
Telefonnummer | Freiwillig | Keine Auswirkungen auf Vertragsschluss oder App-Nutzung |
Marketing-Einwilligung | Freiwillig | Keine Auswirkungen auf Vertragsschluss oder App-Nutzung |
K. Automatisierte Entscheidungsfindung / Profiling
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO findet nicht statt (Art. 13 Abs. 2 lit. f DSGVO).
L. Information bei Datenerhebung bei Dritten (Art. 14 DSGVO)
Sofern ein Mandantenadministrator im Rahmen der Kontoverwaltung personenbezogene Daten weiterer Nutzer (z. B. Mitarbeiter des Unternehmens oder der Organisation) in das System eingibt, werden diese Daten nicht direkt bei der betroffenen Person erhoben. In diesem Fall ist der Mandantenadministrator verpflichtet, die betroffenen weiteren Nutzer vor oder spätestens bei erstmaliger Zugänglichmachung der App über die Datenverarbeitung unter Verweis auf diese Datenschutzerklärung zu informieren (Art. 14 Abs. 1, 2, 3 lit. b DSGVO).
Die folgende Information richtet sich an diese weiteren Nutzer:
- Quelle der Daten: Ihre personenbezogenen Daten (insbesondere Name und E-Mail-Adresse) wurden uns durch den Mandantenadministrator Ihrer Organisation/Ihres Unternehmens zur Verfügung gestellt.
- Kategorien der Daten: Name, E-Mail-Adresse, ggf. Zuordnung zu einer Organisation/einem Unternehmen.
- Zwecke und Rechtsgrundlage: Bereitstellung des App-Zugangs und Verwaltung Ihres Nutzerkontos (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Vertragserfüllung; hilfsweise Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse des Arbeitgebers/der Organisation an der Ausstattung seiner/ihrer Mitarbeiter mit den erforderlichen Arbeitsmitteln).
Alle übrigen Abschnitte dieser Datenschutzerklärung (insbesondere zu Empfängern, Speicherdauer, Ihren Rechten) gelten für Sie gleichermaßen.
M. Datensicherheit
Wir setzen technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO ein, um Ihre personenbezogenen Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulation, Verlust, Zerstörung oder den Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Hierzu gehören insbesondere:
- Verschlüsselte Datenübertragung (TLS/SSL) zwischen App/Webplattform und unseren Servern
- Verschlüsselte Speicherung sensibler Daten
- Zugriffsbeschränkungen und rollenbasierte Berechtigungskonzepte
- Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und Updates
Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend überprüft und angepasst.
N. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, um sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen und den tatsächlichen Gegebenheiten der Datenverarbeitung entsprechend zu halten. Die jeweils aktuelle Fassung ist in der App (unter „Einstellungen” → „Datenschutz”) sowie auf unserer Webplattform abrufbar.
Bei wesentlichen Änderungen, die Ihre Rechte oder die Art der Datenverarbeitung betreffen, werden wir Sie vorab per E-Mail oder durch einen Hinweis in der App informieren.